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EVOLVE I und II sind während meiner zweimonatigen Reise durch Indien entstanden – einer Reise, die zugleich ein Innehalten war. Ich hatte Yoga zu diesem Zeitpunkt seit über zehn Jahren praktiziert, doch mein Wunsch war es, noch einmal tiefer an die Wurzeln zu gehen: Philosophie statt Fitness.

 

Im ersten Monat meines Aufenthalts in Rishikesh – einer der Geburtsstätten des Yoga – begann eine tiefere künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Zyklen, Wandel, Wachstum.

 

Evolve I entstand inspiriert von der Pahadi-Kultur der Himalaya-Region. Es war die Zeit des Trainings – körperlich fordernd, philosophisch intensiv – und die Verbindung zu den natürlichen Rhythmen, auch meines weiblichen Zyklus, wurde spürbarer denn je.

 

Im zweiten Monat entschied ich mich gegen das Weiterreisen und blieb am Strand von Marari, wo ich mich ganz dem Verarbeiten und Verweilen widmete.

 

Im Austausch mit Einheimischen, stundenlangen Gesprächen im Fishermen’s Café und dem bewussten Alleinsein formte sich Evolve II – ein Werk, das von Begegnung, innerer Einkehr und dem Mut, in der Stille zu wachsen, erzählt.

 

Beide Arbeiten kreisen um das zyklische Leben – um Übergänge, Integration und das langsame Verändern.

 

Sie tragen den Wunsch in sich, innere Jahreszeiten sichtbar zu machen.

 

Jahr: 2023

Medium: Aquarell, Aquarellpapier

Maße: 30 x 40 cm

 

Originalarbeit, Unikat

 

Rishikesh, Nordindien, Oktober 2023

 

EVOLVE I

Preisab 850,00 €
Anzahl

Dieses Werk ist auf der Rückseite von der Künstlerin handsigniert.

Es wird mit einem Echtheitszertifikat (Certificate of Authenticity) ausgeliefert.

Das Zertifikat ist nummeriert, datiert und bestätigt die Originalität sowie den Titel des Werkes.

Weitere Arbeiten

Über die Künstlerin

Charlotte Jeroma (geb. 1993 in Köln) begann ihren Weg in der Welt der Daten und Systeme – sie studierte Wirtschaftsinformatik, Kognitionswissenschaft und Künstliche Intelligenz in Wien und Linz und arbeitete in der Programmierung.
Als sich die Präzision dieser Welt irgendwann leer anfühlte, kehrte sie zur Malerei zurück – zu einer Sprache, die nichts beweisen, sondern wahrnehmen will.
Ihre Arbeiten sind malerische Erkundungen von Gefühlen, Zuständen und inneren Bewegungen – Versuche, das Lebendige sichtbar zu machen, das sich nicht in Zahlen fassen lässt.
Heute lebt und arbeitet sie in Köln und teilt ihre Praxis in ihrer Reihe Fühlende, die denken.
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